Die Geschichte von Aldric Eisner
Das Findelkind
Die Familie Eisner - Schmiede seit drei Generationen - findet einen Zwergensäugling vor ihrer Werkstatt. Eingewickelt in ein grobes Tuch, ohne Hinweis auf seine Herkunft. Sie nennen ihn Aldric.
Der Schmied
Aldric lernt das Handwerk. Seine kleinen, kräftigen Hände sind wie geschaffen für die Arbeit am Amboss. Die Brandnarben an seinen Händen stammen aus dieser Zeit. Aber er gehört nie wirklich dazu - zu klein für die Menschen, zu fremd für Zwerge.
Der Überfall
Auf einer Lieferfahrt wird Aldric von fünf Banditen überfallen. Er liegt bereits am Boden, das Messer an seiner Kehle - als Bruder Korvan aus dem Wald tritt.
Bruder Korvan
Ein menschlicher Paladin in seinen Sechzigern. Grauhaarig, verwittert, mit Augen die zu viel gesehen hatten. Er erledigt die Banditen mit ruhiger Präzision. Wochen später sucht Aldric ihn auf: "Ich hab auf dich gewartet", sagt Korvan.
Die Ausbildung
Korvan lehrt Aldric den Eid des Schutzes - nicht durch Predigten, sondern durch Taten. In dieser Zeit schmiedet Aldric seine eigene Rüstung. Korvan hilft ihm, die heiligen Symbole einzugravieren.
Korvans Ende
Korvan stirbt friedlich in einem warmen Bett, Aldric an seiner Seite. Er war über siebzig. Mit seinen letzten Worten gibt er Aldric sein heiliges Symbol: "Du warst bereit, seit du vor meiner Tür standest."
Der Wächter
Aldric wandert allein. Er beschützt die, die es brauchen. Einen nach dem anderen. Tag für Tag. Was er wirklich sucht? Einen Ort wo er hingehört. Eine Heimat.
— Bruder Korvan